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Biologische Vielfalt schützen - Mit Fairness und Verantwortung

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Rückblick COP9
Termine

21.09.2010
Mark(e) der Vielfalt - Fachkonferenz zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Brandenburg, Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH)
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19.11.2010
Expertenworkshop zum Beitrag des Ecosystem Service-Ansatzes zur Raum- und Landschaftsplanung, Göttingen
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Gefördert durch:

Das Projekt wird gefördert vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Rückblick

Archiv zur COP9

In dieser Rubrik können Sie noch einmal unsere Beiträge zu den Themen der COP9, den Themen der MOP4 sowie alle zugehörigen Veröffentlichungen einsehen. Ebenfalls für Sie archiviert haben wir alle Newsmeldungen bis Anfang des Jahres 2009, die Sie unten stehend finden.

11. Februar 2009

Tagung des Forums Umwelt & Entwicklung: Kann der Klimaschutz den Regenwald retten?

Positionsbestimmung zum REDD-Mechanismus

Zu einer Tagung unter dem Motto "Kann der Klimaschutz den Regenwald retten?" lädt das Forum Umwelt und Entwicklung am 26. und 27. Februar in das Bonner CJD ein. Thema der zweitägigen Veranstaltung ist der REDD-Mechanismus, mit dem CO2-Emissionen aus Entwaldung und Walddegradierung reduziert werden sollen. Wie kann der Mechanismus gewährleisten, dass Emissionen und Klimawandel eingedämmt werden, Waldökosysteme langfristig erhalten bleiben und gleichzeitig die Rechte indigener Völker gewahrt werden? Über diese Fragen können die TeilnehmerInnen mit ExpertInnen aus Regierungs-, UN- und Umweltorganisationen diskutieren.

Weitere Informationen:
Programmflyer

27. Januar 2009

AG Biodiversität protestiert gegen deutsch-indisches Experiment zur Ozeandüngung

Mit Briefen  an das CBD Sekretariat und die Bundesforschungsministerin unterstützt die AG Biodiversität des Forums Umwelt & Entwicklung die weltweiten Proteste gegen das LOHAFEX-Experiment zur Ozeandüngung. Das deutsch-indische Forschungsprojekt testet die Düngung des Soctia-See vor Südamerika mit Eisensulfat. Dieses Vorgehen steht in krassem Gegensatz zu dem Moratorium über Düngung der Ozeane, das im Mai 2008 bei der COP 9 beschlossen wurde. Das Experiment wurde inzwischen aufgrund der vielen Proteste und der Intervention des Bundesumweltministeriums ausgesetzt.

24. Juni 2008

Die wichtigsten Ergebnisse der COP 9 aus der Sicht des BMU

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel sieht in den Beschlüssen der UN-Naturschutzkonferenz in Bonn ein weltweites Aufbruchsignal "Wir haben in Bonn soviel erreicht, wie wir erreichen wollten und erreichen konnten. Wir haben uns bei den strittigsten Kernfragen geeinigt und den lähmenden Stillstand der letzten Jahre überwunden. Der weltweite Aufbruch zum konkreten Schutz der biologischen Vielfalt ist gelungen. In Bonn hat sich die Weltgemeinschaft auf den Weg gemacht, den anhaltenden Raubbau an der Natur zu stoppen."

 

Weitere Informationen:
Internetseite des BMU

24. Juni 2008

Deutsche NGOs bewerten die COP 9

Zu Beginn der 9. Vertragsstaatenkonferenz zur Konvention über die biologische Vielfalt (COP9) hatten die deutschen Umwelt- und Entwicklungsverbände 10 Erfolgskriterien für die Konferenz formuliert.
Dieser Anforderungskatalog sollte dazu dienen, die Fortschritte auf dem Weg bis 2010 zu bewerten. Von den NGO-Forderungen wurden 2 erfüllt, 5 wurden teilweise erfüllt und 3 sind nicht erfüllt.
Für Deutschland, das die Präsidentschaft der CBD nun bis Ende 2010 übernommen hat, sollte diese Bilanz ein Signal sein, die bisherigen Anstrengungen nicht abreißen zu lassen, sondern noch zu verstärken.

 

Weitere Informationen:
Anforderungskatalog und Bewertungen

30. Mai 2008

Von Bonn nach Nagoya: Erfolge sind nur gemeinsam zu erzielen


Die nächste UN-Konferenz über die biologische Vielfalt wird 2010 im japanischen Nagoya stattfinden. Die aktuelle Konferenz hat gezeigt: Fortschritte sind nur schwer zu erzielen – hohe Verantwortungen übernehmen die gastgebenden Staaten. Darum vereinbarten auch die Nichtregierungsorganisationen beider Staaten eine enge Zusammenarbeit.

Weitere Informationen

30. Mai 2008

COP 9- Abschlussbilanz: Kurz vor dem Scheitern noch gerettet – aber zu wenige Fortschritte

Ein gemischtes Fazit ziehen die Nichtregierungsorganisationen. In einigen Punkten sind zumindest kleine Fortschritte erzielt worden, in einigen herrscht dagegen Stillstand. Eines aber ist deutlich geworden: Wenige Staaten können zentrale Entscheidungen blockieren – so stemmten sich bis zuletzt Brasilien, Kanada und leider auch die EU gegen ein Moratorium zum Anbau von genveränderten Bäumen.

Weitere Informationen:
Pressemitteilung Abschlussbilanz

26. Mai 2008

NGOs ziehen Zwischenbilanz der COP 9: Zähe Verhandlungen – hohe Verantwortung für das Ministersegment

Nach einer Verhandlungswoche und vor dem Ministersegment der UN-Konferenz über die biologische Vielfalt wird deutlich: Mehr Engagement ist notwendig. Das gilt auch für die Länder der Europäischen Union, die in zentralen Bereichen eher zaudern oder sich unentschieden zeigen, statt engagiert die Ziele der UN-Konvention zu verfolgen. Bislang ging es langsam voran, gute Ergebnisse wurden nicht erzielt.

Weitere Informationen:
Pressemitteilung: Zwischenbilanz auf der COP 9 (pdf)

25. Mai 2008

Presseinfo: Bilanz des G8-Umweltministertreffen in Kobe/Japan - Hoffnung ist nicht genug

Im japanischen Kobe trafen sich die Umweltminister der G8-Staaten und aus fünf Schwellenländern, um Fortschritte beim Klimaschutz zu erzielen. Die Bilanz aber ist: Man konnte sich nicht einigen – echte Ergebnisse wurden nicht erzielt. Nur Hoffnung wird signalisiert, dass die Regierungschefs im Juli vielleicht doch Fortschritte erzielen.

Weitere Informationen:
Pressemitteilung (pdf, 64 kb)

25. Mai 2008

Frauen und Biodiversität: Forderungen der Frauenversammlung auf dem Plenum der COP 9

Vertreterinnen der Frauenversammlung  traten am 23. und 24. Mai vor das Plenum der UN-Konferenz für biologische Vielfalt und stellten ihre Forderungen vor. Unter anderem verlangten sie Zugang zu und freie Verfügung über Saatgut, Beteiligung an den Chancen und Gewinnen der Biodiversitätspolitik, Kontrolle, Mitbestimmung, Landrechte und Eigentumsrechte.

Weiter Informationen:
Rede der Vertreterinnen der Frauenvollversammlung (pdf, 25 kb)

19. Mai 2008

Presse-Briefing am ersten Konferenztag: "Zum Erfolg verdammt – Anforderungen der NGOs an die UN-Konferenz in Bonn"

Die deutschen Umwelt- und Entwicklungsorganisationen stellten heute zu Beginn des Gipfels zehn Erfolgskriterien vor, die sie mit internationalen Partnern erarbeitet haben. Anhand dieses Katalogs entscheidet sich für die NGOs in zwei Wochen, ob der Biodiversitäts-Gipfel in Bonn als Erfolg gewertet werden kann.

Weitere Informationen: 

19. Mai 2008

Gruppe der „Like-Minded Friends“ zur Einführung eines international bindenden Haftungsregimes gegründet

Über 80 Länder haben die Gruppe der “Like-Minded Friends” gegründet, um ein international bindendes Haftungsregime einzuführen. Erstmalig stimmten die Verhandlungsparteien darin überein, strikte Regelungen zu schaffen, um die Schäden durch Genetisch Veränderte Organismen (GMOs) zu beseitigen. Dies ist ein Ergebnis der 4. UN-Konferenz über biologische Sicherheit (COP-MOP 4), die vom 12. bis 16. Mai als COP-MOP 4 in Bonn stattfand.

Weitere Informationen:

14. Mai 2008

Undercover COP: Zivilgesellschaftliche Organisationen bei der UN-Konferenz

Die CBD Alliance veröffentlicht Hintergrundinformationen über zehn der wichtigsten Anliegen der Zivilgesellschaft, die auf der kommenden Vertragsstaatenkonferenz der Konvention über die Biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity, CBD) verhandelt werden. Die Informationen gibt es in vier Sprachen (englisch, deutsch, spanisch und französisch).

Weitere Informationen:
Webseite des Undercover COP

14. Mai 2008

Haften für Nichts - Konzerne wollen für Gentechnik-Schäden nicht aufkommen

Immer häufiger kommt es zu Unfällen mit der Gentechnik – 216 Fälle in 57 Ländern in den letzten 10 Jahren. Allein 2007 kam es 39mal zu gentechnischen Verseuchungen in 23 Ländern, als deren Ergebnis Ernten unbrauchbar wurden. Wer haftet für Schäden, und wer entschädigt die Geschädigten? Diese Fragen behandelt derzeit die UN-Konferenz zur Biologischen Vielfalt in Bonn. Zu einem Zeitpunkt, an dem sich die allermeisten Staaten schon auf gesetzlich bindende internationale starke Gentechnik-Haftungsregeln einigen können, hat ein Zusammenschluss der sechs führenden Konzerne (Monsanto, Syngenta, BayerCropScience, BASF, DowAgroSciences und Dupont/Pioneer) freiwillig einen Vorschlag gemacht, denn sie müssen befürchten, dass die UN-Konferenz tatsächlich zu einem Ergebnis kommen wird. Sie wollen damit bei Schäden, die ihre Gentechnik-Produkte an der biologischen Vielfalt anrichten, Wiedergutmachung leisten.


Weitere Informationen:

Aufruf

Aufruf zur Mitwirkung an den Vertragsstaatenkonferenzen zum UN-Abkommen über die biologische Vielfalt

Dem Forum Umwelt & Entwicklung ist es besonders wichtig, die nationale und internationale Beteiligung der NGOs zu den Schwerpunktthemen der Konferenzen effizient zu organisieren, um den Anliegen der Zivilgesellschaft entsprechendes Gehör zu verschaffen. Dazu wollen wir eine breite Beteiligung, Mitwirkung und Unterstützung gerade auch der deutschen Initiativen, Organisationen und Verbände initiieren. Hierfür bietet das Forum Workshops, Fachkonferenzen und die AG Biologische Vielfalt der NGOs an.

Weitere Informationen

finden Sie auf dieser Internetseite oder erhalten Sie beim Projektbüro.

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